Seminar für
Arbeitsmarktforschung


Seminar für Arbeitsmarktforschung



Im Mittelpunkt der Arbeit des Berliner Netzwerk Arbeitsmarktforschung e.V. steht das Seminar für Arbeitsmarktforschung. Das Seminar bietet zum einen den TeilnehmerInnen aus den beteiligten Institutionen die Gelegenheit, ihre Forschungsarbeiten zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. Zum anderen kann das Netzwerk seit dem Wintersemester 2008/09 hervorragende NachwuchswissenschaftlerInnen aus anderen Teilen Deutschlands und aus dem europäischen Ausland nach Berlin einladen. Die Vorträge werden gewöhnlich auf Englisch gehalten - Präsentationen sind jedoch auch auf Deutsch möglich. Jeder zweite Termin ist dabei für Vorträge von externen NachwuchswissenschaftlerInnen vorgesehen. Das Forschungsseminar findet jeden Mittwoch von 18.30 bis 20.00 Uhr statt. Als Veranstaltungsort sind abwechselnd das DIW Berlin, die Humboldt-Universität, das RWI Essen (Büro Berlin) sowie das WZB vorgesehen.

Forschungsprojekte von Mitgliedern des Netzwerkes

Gegenwärtige Forschungsprojekte von Mitgliedern des Netzwerkes befassen sich beispielsweise mit den folgenden Themen:

  • Die empirische Bewertung von Politikmaßnahmen in den Bereichen Arbeitsmarkt und Bildung,

  • die Analyse von neuen institutionellen Einrichtungen wie z.B. Zeitarbeitsagenturen,

  • die Arbeitsanreize von Reformen der Steuer- und Familienpolitik,

  • der Übergang zwischen verschiedenen Arten von Arbeitsmarktzuständen, z.B.  welfare to work

  • die Abdeckung von nicht standardisierten Beschäftigungsverhältnissen durch die Sozialversicherungssysteme,

  • der Wandel der am Arbeitsmarkt nachgefragten Qualifikationen,

  • die theoretische Analyse von Such- und Matchingprozessen auf dem Arbeitsmarkt,

  • die individuellen Beschäftigungsverläufe im Kontext des Haushaltes,

  • die Rolle von befristeten Arbeitsverhältnissen im Arbeitsleben der Frau,

  • Auswirkungen von Arbeitslosigkeit auf politische Einstellungen,

  • intergenerationale Mobilität.




Die Freie Universität gehört zu den wissenschaftlichen Top-Adressen. Sie zählt zu den neun deutschen Hochschulen, die in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder in allen drei Förderlinien erfolgreich abgeschnitten haben und deren Exzellenz-Zukunftskonzepte gefördert werden. Die Freie Universität kann sich somit als „Internationale Netzwerkuniversität“ im weltweiten Wettbewerb der Hochschulen positionieren.
Die Humboldt-Universität zu Berlin (kurz: HU Berlin) ist die älteste der Berliner Hochschulen.
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) ist das größte Wirtschaftsforschungsinstitut in Deutschland. Es ist als unabhängige Institution ausschließlich gemeinnützigen Zwecken verpflichtet und betreibt Grundlagenforschung und wirtschaftspolitische Beratung. 1925 wurde es als Institut für Konjunkturforschung gegründet und erhielt einige Jahre später seinen heutigen Namen. Seinen Sitz hat es seit seiner Gründung in Berlin.
Das RWI Essen versteht sich als modernes Zentrum für wissenschaftliche Forschung und evidenzbasierte Politik- beratung. Leitmotiv für die kommenden Jahre ist die Forschung zu "individueller Prosperität und wirtschafts- politischen Handlungsmöglichkeiten im demographischen und gesellschaftlichen Wandel". Daran richten sich die Schwerpunkte der Arbeiten aus, die in folgenden Forschungsfeldern gebündelt sind: individuelle Prosperität(Kompetenzbereiche Arbeitsmärkte, Bevölkerung, Gesundheit sowie Migration, Integration, Bildung); Unternehmen und Märkte (KB Empirische Industrieökonomik sowie Umwelt und Ressourcen); Gesamtwirtschaftliche Frage- stellungen (KB Wachstum und Konjunktur sowie Öffentliche Finanzen); Daten.
The Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (Social Science Research Center Berlin) conducts basic social science research in selected problem areas. The Federal Republic of Germany and the Land Berlin have been shareholders and funders since 1976. The WZB is the largest institution of its kind in Europe. Around 140 social scientists conduct research on the developmental trends, problems of adaptation, and possibilities for innovation in modern societies.